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Depressionen bei Männern immer mehr

Forscher der Emory University behaupten, dass Depressionen auch zu einer Männerkrankheit werden können. Schuld daran könnten die bröckelnden Rollenbilder sein, die dem starken Geschlecht schwer zu schaffen machen. Gerade in westlichen Industrieländern sind Männer sehr anfällig für eine Depression.

Männer sind nicht länger alleinige Beschützer und Ernährer der Familie. In den USA gibt es beispielsweise sehr viele männliche Arbeitslose, auch verdienen hier 22 Prozent der Frauen mehr als die Männer. Daraus resultierend werden Männer zum Alleinerzieher, eine Rolle mit der sie sich nur schwer anfreunden können. Daher gibt es viel mehr Ehekrisen und auch Depressionen. Positiv sehen die Forscher jedoch, dass gerade prominente Männer offen über das Thema Depression reden. Dadurch nehmen sie auch den Druck aus der Gesellschaft, die immer erwartet das Männer keine Gefühle zeigen und stark sind.

Trotzdem ist es für Männer eher ein Tabuthema über das sie lieber Stillschweigen breiten. Für Männer ist Depression ein gesellschaftliches Tabuthema. Zudem sind sie nur sehr selten richtig über diese Krankheit informiert.

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